17. Mai 2026
Du funktionierst. Aber lebst du noch?
Du stehst morgens auf und spürst schon den Stress. Die To-Dos für den Tag sind sofort da. Im Kopf. Noch bevor du richtig wach bist.
Du machst dir einen Kaffee. Aber du nimmst dir nicht die Zeit ihn in Ruhe zu trinken. Du hetzt innerlich schon wieder los damit du pünktlich auf der Arbeit bist.
Du startest deinen Rechner. Checkst direkt die Mails.
Du läufst auf Autopilot.
Den Arbeitstag bringst du so hinter dich wie du ihn begonnen hast. Rastlos. Funktionierend.
Auf dem Heimweg denkst du schon über die To-Dos für morgen nach.
Zuhause angekommen geht es direkt weiter. Haushalt. Kinder. Essen. Der Alltag wartet nicht.
Abends fällst du müde aufs Sofa. Netflix an. Handy in der Hand. Scrollen.
Endlich Zeit für dich denkst du dir.
Aber du betäubst dich nur.
Weil dich mittlerweile alles überwältigt. Weil du dich gar nicht mehr zu dir lässt. Weil du so tief im Funktionieren gefangen bist dass du gar nicht mehr weißt wer du eigentlich bist.
Und wo deine Träume hin sind.
